Rapid „Doppelpackung“ für den FC Red Bull Salzburg
15.03.2026
Historischer Sieg für Rapid und Talfahrt der Roten Bullen prolongiert – das ist die nüchterne Bilanz zum Meistergruppen-Auftakt in der Red Bull Arena. Die Hütteldorfer feiern erstmals seit dem 1. August 2015 eine Sieg in der Red Bull Arena. Für Rapid ist es zugleich der zweite Sieg über Salzburg innerhalb von acht Tagen. Eine Niederlage für den einstigen Serienmeister im Doppel-Pack also.
Für Salzburg war es das schlechteste Spiel unter Neo-Coach Daniel Beichler, wie dieser auch selbstkritisch bilanzierte. Salzburg ist jetzt schon vier Pflichtspiele ohne Sieg und ohne Tor. Beichler hat mit diesem Kader wohl wenig andere Möglichkeiten als sich schützend vor seine Mannschaft zu stellen und Durchhalteparolen zu verbreiten: "Ich werde nie sagen, dass die Burschen nicht alles gegeben haben" so Beichler nach dem Match und fügt hinzu: "Wir müssen brutal hart arbeiten". Wie das Rezept dafür aussehen soll, konnte oder wollte er allerdings nicht sagen.
Torarlam im Salzburger Gehäuse gab es schon in der ersten Halbzeit. Schöllers vermeintlichen Führungstreffer zum 1:0 (38.) machte allerdings der VAR einen Strich durch die Rechnung – sodass es vorerst beim Nuller blieb.
In der 69. Minute klingelte es dann aber unwiderruflich nach einem Freistoß für Rapid. Seidl tritt an, der Ball wird von der Mauer abgefälscht und nimmt unhaltbar den Weg ins Tor von Schlager. Zuvor hatte Gadou wegen Torraubs Rot gesehen, sodass die Bullen in die Schlussphase nichts mehr retten konnten.
Admiral Bundesliga
FC Red Bull Salzburg – SK Rapid 0:1 (0:0)
Red Bull Arena
Zuschauer: 9.957
SR Hameter
Tor: 0:1 M. Seidl (69.)
Rote Karte: Gadou (67./Torraub)
Gelbe Karten: Vertessen bzw. Horn, Cvetkovic, Lu. Grgic, Amane
Salzburg: Schlager – Drexler, Gadou, Schuster, Krätzig – Bidstrup, Diabate (83./Terzic) – Redzic (62./Vertessen), Alajbegovic (62./Bischoff), Lukic (70./Trummer) – Konate (83./Onisiwo)
Rapid: Hedl – Schöller (53./Ahoussou), Cvetkovic, Raux-Yao – Bolla, Lu. Grgic (53./Dahl), Amane (93./Börkeeiet), Horna – Wurmbrand (84./Gulliksen), Weimann (84./Antiste), M. Seidl

