St. Peter Stiftskulinarium: „The Place of Great Art“

08.05.2026

Stiftskulinarium St. Peter (c) maic
Gaumenfreuden und mehr

Das Stiftskulinarium St. Peter im Herzen der Salzburger Altstadt ist so etwas wie die Champions League von Kulinarik und Kunst. Die historischen Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 803, als der St. Peter „Stiftskeller“ erstmals urkundlich Erwähnung fand. Auch Mozart hat hier schon fein diniert und seine Feste gefeiert. Veronika Kirchmair und Claus Haslauer haben aus dem einstigen „Stiftskeller“ einen Genusstempel gemacht, der zu den Top-Adressen der europäischen Spitzengastronomie zählt. Zur Kulinarik gesellt auch noch das ganz besondere Flair aus historischer Bausubstanz und modernem Lifestyle.

Jetzt präsentiert sich das Stiftskulinarium mit zwei neuen Kunstinstallationen: Im Eingangsbereich beeindruckt eine cooles Grafitti-Design, ehe man im Innenhof auf überdimensionale Mohnblumen trifft.

“Wir schaffen Raum für künstlerische Begegnungen” so Veronika Kirchmair bei der exklusiven Eröffnung. Beim „evening of art, beats, drinks & taste“ gab´s Kulinarik vom Allerfeinsten. Dazu noch tollen Beat von „Mamusic“ aus Wien. Kredenzt wurden unter anderem: Rilletes von der Ente, marinierter weisser Spargel, kleine Bouillabase, alpines Hühnerragout, rosa gebratener Milchkalbsrücken und zum Finale gab´s dann noch gelierte Champagnersuppe.

Neben dem feinen Dinner gab es zwei weitere Hauptdarsteller des Abends: Tamara Soma Volgger (Graffitikünstlerin )und Alexis Boyer (Mohnblumen) - die beiden Künstler. 

Tamara Soma Volgger im Interview

Die poetische Installation BEYOND THE FIELDS des Pariser Künstlers Alexis Boyer zeigt exklusiv im St. Peter Stiftskulinarium monumentale, lichtdurchlässigen Mohnblumen, die eine fast schwebende Landschaft zwischen Realität und Imagination schaffen. Inspiriert von seinen Naturerlebnissen, erschafft Boyer eine Landschaft aus Licht und Transparenz mit monumentalen, schwebenden Mohnblumen. Seine Werke verkörpern Achtsamkeit, Verbundenheit und die Schönheit des Augenblicks. *Beyond the Fields* lädt die Besucher ein, den Blick zu heben, innezuhalten und sich von der Poesie der Natur und der Freiheit des Träumens tragen zu lassen.

In einen spannungsvollen Dialog tritt dazu die Salzburger Graffitikünstlerin Tamara Soma Volgger, deren unverwechselbare Handschrift die Installation mit urbaner Energie auflädt.

Die Salzburgerin Tamara Volgger, in der Graffitiszene als SOMA bekannt, arbeitet seit 2013 hauptberuflich als Künstlerin. Zur Erschaffung von Wandgestaltung im Innen und Außenbereich verwendet sie hauptsächlich die Sprühdose als Werkzeug. Sie gestaltet Räume und Fassaden sowohl für diversen Firmen, als auch für Privatpersonen. Durch ihr Schaffen als Auftragskünstlerin, ist ihr Repertoire an Motiven recht breit gefächert.

 

THE PLACE OF SURPRISES – CHEF’S CHOICE MENU

Auch kulinarisch bleibt der Sommer im St. Peter Stiftskulinarium unvorhersehbar und kunstvoll: Das Überraschungsmenü folgt dem „Chef’s Choice“-Prinzip und lädt zu einer saisonalen Genussreise durch kreative Kompositionen der Küche ein. Vier oder fünf Gänge, spontan inspiriert von den besten Produkten des Augenblicks: elegant, spielerisch und immer mit einer besonderen Handschrift.

SPÄTER BEIM PETER – LIVE MUSIC THURSDAY

„Später beim PETER“ bringt am sofort wieder Afterwork, Musik und Outdoor-Feeling in die historische Altstadt.

Warum bis Freitag warten? Im St. Peter Stiftskulinarium beginnt das Wochenende schon am Donnerstag. Bei „Später beim PETER“ gibt es Live-Musik und entspannte Beats, die für sommerliche Stimmung sorgen. Begleitet von kreativen Drinks, einem lässigen Dinner und guter Gesellschaft. After Work wird hier zu „Stay a little longer“.

SALZBURGER FESTSPIELE 2026

Während der Salzburger Festspiele 2026 ist das St. Peter Stiftskulinarium wie in jedem Jahr ein Treffpunkt für besondere Abende vor oder nach dem Kulturprogramm. Zwischen Kulinarik, Wein und Sommerstimmung werden die 11 Räumlichkeiten des ältesten Restaurants Europas zur Bühne für Sommerstories und Showbiz.


https://www.stpeter.at/

https://www.soma-art.net/

https://lafleurmonumentale.com/

https://www.mamusic.at/

  

St. Peter Stiftskulinarium

Die historischen Wurzeln des St. Peter Stiftskulinariums reichen weit in die Geschichte zurück. Der sagenumwobene Ort ist das älteste Restaurant Europas und zählt zu den ältesten Mauern Salzburgs. Ja, sogar Faust soll im damals so genannten „Stiftskeller“ persönlich eingekehrt sein.

Das Stiftskulinarum befindet sich inmitten der Salzburger Altstadt in der Klosteranlage der Benediktiner-Erzabtei St. Peter. Im Jahre 803 wurde der St. Peter „Stiftskeller“ erstmals urkundlich vom Gefolgsmann Alkuin von York des Kaisers Karl des Großen erwähnt. Im 11. Jahrhundert lag der Fokus auf Weinhandel: Leopold VI. der Glorreiche nahm das Kloster St. Peter unter seinen Schutz und erlaubte die Ausfuhr von 40 Fuhren Wein aus Österreich pro Jahr. 1517 errichtete Abt Wolfgang Walcher einen Felsenkeller mit Zugang zum Stiftshof. Die ausgebrochenen Steine wurden beim Bau der Mühle der Stiftsbäckerei verwendet.

1527 ließ Abt Chillian Pitricher den Weinkeller um einen zweiten Felsenkeller erweitern. Fuhrleute und Handwerker bekamen für ihre Arbeit einen „Weinpfennig“ oder „Haustrunk“. Nach und nach entstand so aus einer Buschenschank eine Gaststätte. In den ersten Jahren um 1900 begann Abt Willibald Hauthaler den Stiftskeller zu renovieren – zu dieser Zeit entstanden auch die „Willibald-Arkaden“. So wurden Schritt für Schritt die Räume an die Bedürfnisse der Neuzeit angepasst – ein Ort also, dessen 1200 Jahre alten Mauern, sicherlich mehr als nur eine spannende Geschichte beherbergen.

 

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