Corona in Salzburg: Ein Virus schreibt Geschichte

05.04.2020

Maskenpflicht (c) Land Salzburg Schrattenecker
Maskenpflicht

Das Salzburger Freilichtmuseum sammelt und dokumentiert die ländliche Alltagsgeschichte der vergangenen 600 Jahre bis zur Gegenwart. So gibt es – wenn auch aktuell nicht besucht werden kann - eine Sonderausstellung über die schweren Zeiten von 1816. Auch jetzt sind die Zeiten nicht leicht, denn in diesen Wochen bestimmt die Corona-Krise den privaten wie beruflichen Alltag. Das Museum bittet nun die Salzburgerinnen und Salzburger, Fotos, Objekte und Geschichten zu sammeln, die repräsentativ für die derzeitige Situation sind. 

Das Freilichtmuseum bittet die Salzburger, Fotos, Objekte und Geschichten zu sammeln, die repräsentativ für die derzeitige Situation sind.

Wie werden kommende Generationen auf die derzeitige Krise zurückschauen? Wiehat diese alles Gewohnte über den Haufen geworfen? Welche Dinge, welche Objekte und welche Dokumente werden wohl in 100 Jahren die aktuelle Krisensituation vermitteln?

Geschichte hier und jetzt sammeln 

Gefragt sind Fotos von allem, was „typisch“ für die Corona-Krise ist, also etwa von Ankündigungen von Lieferdiensten, Gemischten Gemüsekisten des regionalen Lieferservices, Aushängen für Corona-Schutzmaßnahmen, Warnhinweisen, Notizen, Hilfsangeboten, Hinweisschildern geschlossener Betriebe, improvisierten Arbeitsplätze zu Hause, selbstgebastelten Atemschutzmasken, von Kindern angefertigten Corona-Virus-Zeichnungen, Briefen an die Großeltern, Spielen, die gerade jetzt zu Hause gespielt werden, kreativen Lösungen landwirtschaftlicher oder gastronomischer Betriebe (zumBeispiel Selbstbedienungszonen im Freien), örtlichen Anschlagtafeln mit abgesagten Veranstaltungen und viele mehr.

Ein Bild und die Geschichte dahinter

Die Aufnahmen können per E-Mail an die Adresse salzburger@freilichtmuseum.com gesendet werden. Begleitend dazu sollte auch in persönlichen Worten angefügt werden, welche Geschichte diese Bilder erzählen und warum bestimmte Maßnahmen oder Objekte repräsentativ für die Corona-Krise sind.

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