Salzburger Festspiele 2026: Augenblicke abseits der Bühne

23.06.2026

St. Peter Sitftskulinarium (c) Judith Bradl
kulinarisch und bunt

Bald richtet sich der künstlerische Blick der Welt wieder auf Salzburg. Auf die großen Produktionen, die großen Stimmen und die großen Namen. Doch die Salzburger Festspiele, von 17. Juli bis 30. August 2026, leben nicht nur von dem, was auf der Bühne passiert. Sie leben auch von den Momenten dazwischen: von Begegnungen, Gesprächen und jenen Abenden, die nach der Vorstellung erst richtig beginnen. Während Salzburg auf die Bühne blickt, entstehen im St. Peter Stiftskulinarium die Geschichten dazwischen.

Seit Jahren ist das Haus ein fixer Bestandteil der Festspielzeit. Nicht als offizieller Programmpunkt, sondern als Ort für all das, was zwischen Ankunft und Aufführung, zwischen Applaus und Abschied entsteht.

„Die spannendsten Momente passieren oft abseits der Bühne. Genau dafür schaffen wir Raum“, sagen Veronika Kirchmair und Claus Haslauer, die beide Macher im St. Peter Stiftskulinarium 

Das Dazwischen als Teil der Festspiele

Während auf den Bühnen der Stadt Kultur entsteht, setzt sie sich andernorts fort. In Gesprächen nach der Vorstellung. Bei spontanen Begegnungen. An Tischen, an denen neue Bekanntschaften entstehen und alte Freundschaften gepflegt werden.

Für viele Gäste gehört das St. Peter Stiftskulinarium deshalb genauso zur Festspielzeit wie der Besuch einer Aufführung. Hier trifft man sich vor dem Konzert, stößt nach der Premiere an oder bleibt einfach länger als geplant. 

THE PLACE WHERE ART BLOOMS.

Auch 2026 wird das Stiftskulinarium zum Schauplatz zeitgenössischer Kunst. Mit Alexis Boyers Installation Beyond The Fields sowie einer Graffitti-Intervention von Tamara Soma Volgger ziehen zwei künstlerische Positionen in das älteste Restaurant Europas ein.

Die Arbeiten begegnen den Besucher nicht in einem klassischen Ausstellungssetting, sondern als Teil der Willibaldarkaden. Zwischen historischen Mauern und zeitgenössischen Perspektiven entsteht ein Dialog, der die Festspielzeit um eine weitere Ebene ergänzt.

THE PLACE OF CULINARY VISION

Die Küche des St. Peter Stiftskulinariums verbindet regionale Wurzeln mit zeitgemäßer Raffinesse und schafft Gerichte, die ebenso inspirierend sind wie die kulturellen Höhepunkte der Festspielstadt selbst. Das Überraschungsmenü versteht sich als Chef’s Choice Menü und übersetzt diesen Anspruch in vier bis fünf Gänge, die sich an Verfügbarkeit, Produktqualität und Kreativität orientieren. Vollkommen in der Inszenierung, klar in der Handschrift und bewusst nah am Produkt.

THE PLACE OF FINE WINE

Mit mehr als 900 Positionen zählt die Weinkarte des Hauses zu den prägenden Aspekten des St. Peter Stiftskulinariums. Die Auswahl reicht von österreichischen Klassikern bis zu internationalen Referenzen und begleitet jene Abende, die oft anders verlaufen als geplant: weil aus einem Glas zwei werden, aus einem kurzen Besuch ein langer Abend und aus einer Begegnung ein Gespräch, das bleibt.

THE PLACE OF STORIES.

"Die Festspiele finden auf den Bühnen der Stadt statt. Die Geschichten, an die man sich später erinnert, entstehen oft dazwischen“, so Veronika Kirchmair. Im St. Peter Stiftskulinarium verbinden sich Kultur, Kulinarik, Kunst und Begegnung während des Festspielsommers auf ganz natürliche Weise.

 

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