Mozartwoche 2026: Publikumsmagnet mit über 29.000 Besucher aus 60 Ländern
02.02.2026
Mozartwoche 2027 vom 21. bis 31. Jänner
Über 70 Veranstaltungen an 14 Spielorten - elf Tage lang bot die Mozartwoche 2026 vom 22. Jänner bis 1. Februar ein intensives und facettenreiches Programm. Im Mittelpunkt stand die Neuinszenierung von Mozarts beliebtester Oper Die Zauberflöte. Die vier Aufführungen in der Regie von Intendant Rolando Villazón im Haus für Mozart waren allesamt rasch ausverkauft. Über 29.000 Besucher aus 60 Ländern, 50 Prozent der Vorstellungen ausverkauft und eine Auslastung bei über 90 Prozent – so die beeindruckende Bilanz der Organisatoren.
„Die Mozartwoche 2026 war wahrlich ein gelungenes Geburtstagsfest für Wolfgang Amadé Mozart. Einmal mehr zeigt sich die Strahlkraft einer Opernproduktion. Die Zauberflöte alleine brachte eine Reihe neuer Kulturfans nach Salzburg, wir durften rund 30 Prozent neue Kunden bei der Mozartwoche begrüßen. Alleine über 7.000 Besucher begeisterte die Neuproduktion der Zauberflöte von Rolando Villazón, alle Vorstellungen waren schon im Vorfeld komplett ausverkauft. Insbesondere unsere internationalen Gäste, zunehmend auch aus den USA, nutzten verstärkt die Möglichkeit, gleich mehrere Veranstaltungen der Mozartwoche zu besuchen und erlebten die einzigartige Faszination der Mozartstadt über mehrere Tage. Ebenso freuen wir uns über die Rückkehr der Gruppenreisen z. B. aus Kanada, Israel, Japan und Spanien. Das erste Festival des Jahres war mit einer Auslastung von über 90 Prozent ein voller Erfolg und unterstreicht einmal mehr die Rolle der Mozartwoche als nachhaltiger Garant für den Qualitätstourismus im Winter in Salzburg,“ erläutert Rainer Heneis, Geschäftsführer der Internationalen Stiftung Mozarteum.
Die Mozartwoche zog einmal mehr Mozartfans aus aller Welt im Jänner nach Salzburg. Aus 60 Ländern reisten die Besucher an, führend ist wie immer der DACH-Raum, gefolgt von den USA, Italien, Frankreich und England. Ein beachtlicher Teil nimmt eine lange Anreise auf sich: Gäste aus Asien waren wieder stärker vertreten, hinzu kommen Gäste aus Australien und vermehrt auch aus Südamerika.
Die Neuproduktion von Die Zauberflöte, dessen Inszenierung Rolando Villazón in die Hand nahm, begeisterte das Publikum. Roberto González-Monjas leitete das Mozarteumorchester Salzburg, auf der Bühne brillierte ein handverlesenes Sänger-Ensemble mit Kathryn Lewek als Königin der Nacht, Franz-Josef Selig als Sarastro, Magnus Dietrich als Tamino, Emily Pogorelc in der Rolle als Pamina, Theodore Platt als Papageno und Tamara Ivaniš als Papagena. Rund um dieses Opernereignis kreiste ein dichtes Programm mit an die 70 Veranstaltungen. Es gab eine beachtete Uraufführung und wehmütige Abschiede. Ein eigens für das diesjährige Festival komponiertes Auftragswerk des jungen Salzburger Komponisten Karim Zech kam zur erstmaligen Aufführung. Zwei jahrzehntelange hochgeschätzte Wegbegleiter der Mozartwoche, die sich 2026 endgültig von der Bühne verabschieden, traten zum letzten Mal auf: die Cappella Andrea Barca und das Hagen Quartett. Die Orchester- und Kammerkonzerte waren gewohnt hochkarätig besetzt. Die Wiener Philharmoniker sorgten im Verbund mit Karina Canellakis und María Dueñas, sowie mit Robin Ticciati, Magdalena Kožená und Daniel Ottensamer und gemeinsam mit Adam Fischer & Igor Levit für musikalische Sternstunden im Großen Festspielhaus.
Im Konzertprogramm funkelten zudem Jordi Savall mit seinem Originalklangensemble Le Concert des Nations, das Danish Chamber Orchestra mit Emily D’Angelo, das Chamber Orchestra of Europe mit Renaud Capuçon, Christina Pluhar mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata und Philippe Jaroussky mit einem berührenden Requiem Æternam, Harfenvirtuose Xavier de Maistre gemeinsam mit Avi Avital sowie Daniel Hope, Pierre-Laurent Aimard, Iveta Apkalna und Kit Armstrong. Das Jubiläumsprogramm wurde komplettiert durch kunstvolles Marionettentheater mit Livemusik, Performance, Kino mit frühen Filmraritäten rund um Mozart, Lesungen, Künstlertalks, ein Pubquiz, einer interaktiven Zauberflöte für Familien und vieles mehr.
Intendant Rolando Villazón, dessen Vertrag als Künstlerischer Leiter der Internationalen Stiftung Mozarteum kürzlich bis 2031 verlängert wurde, resümiert: „Die Mozartwoche 2026 wird mir unvergessen bleiben. Die gesamte Stadt hat wieder zehn Tage lang ihren größten Sohn gefeiert und dazu Gäste aus aller Welt begrüßt. Einige der derzeit wohl renommiertesten Mozart-Interpretinnen und -Interpreten haben unser Publikum begeistert, wir hatten wunderbare Wiederbegegnungen und Neuentdeckungen und wurden getragen von der unfassbaren Liebe und Begeisterung unseres Publikums, das weltweit wohl seinesgleichen sucht. Ich bin stolz und dankbar für alles, was die Stiftung Mozarteum und unsere Künstlerinnen und Künstler erreicht haben in diesem Jahr und freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen in 2027. Mozart lebt!“
Mozartwoche 2027
Hochkarätig programmiert und besetzt präsentiert sich schon jetzt die Mozartwoche 2027. Mit derszenisch eingerichteten Opernaufführung von Mozarts Dramma giocoso Così fan tutte komplettiert Intendant Rolando Villazón nach Le nozze di Figaro (2020) und Don Giovanni (2023) im Rahmen der Mozartwoche 2027 den Da-Ponte-Zyklus. Für dieses Opernhighlight konnte nicht nur Mozart-Spezialist Ivor Bolton am Pult der renommierten Camerata Salzburg gewonnen werden, die 2027 ihr 75-jähriges Jubiläum feiert, sondern auch eine von Thomas Hampson angeführte erlesene Sängerbesetzung, u. a. mit Kathryn Lewek, Patricia Nolz und Kate Lindsey. Die Wiener Philharmoniker konzertieren traditionell dreimal bei der Mozartwoche: 2027 gemeinsam mit Adam Fischer und Igor Levit, sowie mit Beethovens 9. Sinfonie, die unter Christian Thielemanns Dirigat anlässlich des 200. Todesjahres des Komponisten erklingt. Zudem ist der weltberühmte Klangkörper im Verbund mit Philippe Jordan und Víkingur Ólafsson zu erleben, der Pianist feiert damit sein Debüt bei der Mozartwoche.
Die Mozartwoche 2027 findet vom 21. bis 31. Jänner statt. Das Programm wird Mitte Mai veröffentlicht.

