Mozartwoche 2026: Bejubelte Premiere der Zauberflöte

25.01.2026

Villazón lässt Mozart "mitspielen"

Zauberflöte (c) Werner Kmetitsch
Kathryn Lewek als Königin der Nacht

Die Mozartwoche 2026 feiert aktuell zwei  Mozart’sche Jubiläen: Mozarts 270. Geburtstag und 70 Jahre Mozartwoche. Unter dem Festival-Motto Mozart: lux æterna wird das ewige Licht des größten Komponisten aller Zeiten gefeiert. Erster Höhepunkt dabei die viel bejubelte Premiere der Zauberflöte -Neuinszinierung.

Uraufgeführt am 30. September 1791, blickt Die Zauberflöte 2026 auf eine 235-jährige, Erfolgsgeschichte zurück. Seit 1791 gab es kein Jahr, in dem dieses Meisterwerk nicht aufgeführt wurde. Das beliebte Singspiel gehört alljährlich zu den meist gespielten Opern weltweit.

Intendant Rolando Villazón inszeniert, Roberto González-Monjas dirigiert das Mozarteumorchester Salzburg. Die amerikanische Sopranistin Kathryn Lewek ist in der Rolle der gefeierten Königin der Nacht zu bewundern, Franz-Josef Selig als legendärer Sarastro, Magnus Dietrich als Tamino, Emily Pogorelc als Pamina, Theodore Platt als Papageno und Tamara Ivaniš als Papagena.

Rolando Villazón überrascht mit einer spektakulären Inszenzierung. Denn als Hommage an Mozart bringt er diesen selbst auf die Bühne. Mozart wird ins einer letzten Lebensphase gezeigt, krank und mit letzter Kraft an seiner Zauberflöte arbeitend. Prinz Tamino und sein Freund, Vogelfänger Papageneo, begeben sich gemeinsam auf die Reise um seine Geliebte, Pamina, zu retten. Die Aufführung endet mit dem Sieg über dem Bösen, einem Happy der sich Liebenden und dem Sterben des Genius auf der Bühe. Der Tod wird dabei alles andere als traurig dargestellt: Mozart verabschiedet sich mit einem Augenzwinkern und Salto-schlagend in den Himmel. Sichtlich erfreut im Bewusstsein darüber, dass er mit der Zauberflöte unsterblich wurde.

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