Parachute-Ski-WM im SalzburgerLand

13.02.2026

Parachute Ski Team (c) Martin Stifter
HSV Parachute Ski Team

Höchstgeschwindigkeit auf der Piste, absolute Präzision aus der Luft: Von 13. bis 15. März 2026 steht das Snow Space Salzburg ganz im Zeichen einer der außergewöhnlichsten Wintersportarten der Welt. Mit der Parachute-Ski-Weltmeisterschaft und einem gleichzeitig stattfindenden Weltcup-Stopp wird Sankt Johann in SalzburgerLand zum Treffpunkt der internationalen Elite, die Skirennlauf und Fallschirmspringen in einem einzigartigen Wettkampfformat vereint.

Etwa 45 Athleten aus fünf Nationen stellen sich dieser einzigartigen Kombination aus alpinem Skirennlauf und Fallschirmspringen. Gefordert ist Vielseitigkeit auf höchstem Niveau: Zunächst zählt im FIS-reglementierten Riesentorlauf jede Linie und jede Hundertstelsekunde, ehe beim Zielsprung feinste Genauigkeit gefragt ist. Der Zielpunkt misst gerade einmal zwei Zentimeter – jede Abweichung fließt direkt in die Wertung ein. Erst die Summe aus Geschwindigkeit und Präzision ergibt das finale Klassement.

Mailand Cortina 2026: Blech für Salzburger - Silber für Lamparter

11.02.2026

Lamparter (c) ÖOC jfk photography
Lamparter jubelt über Silber

Was für ein Rennen in der Nordischen Kombination! Johannes Lamparter holte sich nach einer bärenstarken Leistung die Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026 und damit das erste Edelmetall für die Nordischen in Predazzo. Der Salzburger Stefan Rettenegger landete auf dem undankbaren vierten Platz.

Bereits nach dem Springen in Val di Fiemme war klar, dass es ein ganz enges Rennen um Edelmetall geben wird. Die Top-Athleten waren nach dem Sprung-Bewerb allesamt knapp beisammen und lieferten sich vor den Augen von IOC-Präsidenin Kirsty Coventry einen offenen Schlagabtausch, der bis zum Schluss andauern sollte. Mittendrin statt nur dabei waren die beiden rot-weiß-roten Asse Johannes Lamparter und Stefan Rettenegger.

 

Mailand Cortina 2026: Sensations-Gold in der Team-Kombi

10.02.2026

Ariane Rädler und Katharina Huber © ÖOC/GEPA Pictures
Ariane Rädler und Katharina Huber © ÖOC/GEPA Pictures

Ariane Rädler und Katharina Huber schreiben in Cortina ein Ski-Märchen in Gold! Das rot-weiß-rote Duo krönt sich bei den Olympischen Winterspielen in der Team-Kombination sensationell zu Olympiasiegerinnen. Für Österreichs Ski-Damen ist es im Zeichen der fünf Ringe die erste Goldmedaille seit Anna Veith 2014 in Sotschi und die zweite für das ÖOC-Team in Italien nach Snowboarder Benjamin Karl. Für die Salzburgerin Mirjam Puchner reicht es im Team mit Lisa Hörhager nur für Rang 14.

„Es ist unbeschreiblich. Ich wollte einfach nur geil Skifahren. Dass es sich dann ausgegangen ist und wir Gold haben, glaube ich immer noch nicht“, freut sich Huber.

Auch Rädler konnte ihr Glück kaum fassen: „Ich habe schon als Kind davon geträumt, einmal Olympiasiegerin zu sein. Ich musste die letzten Jahre viel durchmachen, habe mich aber immer wieder zurückgekämpft. Umso schöner ist es, dass es jetzt geklappt hat.“ Die Goldmedaille erhielten Rädler und Huber aus den Händen von IOC-Mitglied und ÖOC-Vorstandsmitglied Karl Stoss.

 

Obertauern und ServusTV bringen Kinder auf die Piste

10.02.2026

Kids auf die Piste (c) Tourismusverband Obertauern
Rutschteller und Co. sind startklar

Raus aus dem Klassenzimmer, rein in das Schneevergnügen: Vom 8. bis 10. April 2026 lädt ServusTV gemeinsam mit Obertauern Schulklassen aus ganz Österreich zu einem einzigartigen Wintersporterlebnis ein. Ziel der Initiative ist es, Kindern wieder die Begeisterung für Wintersportarten näher zu bringen. ,,Servus bewegt Kinder‘‘ bietet Schülern im Alter von 6 bis 14 Jahren an, Wintersport in all seinen Facetten zu entdecken – ganz ohne Vorkenntnisse. Die Teilnehmerzahl pro Tag ist auf 100 Kinder begrenzt, eine frühzeitige Anmeldung ist daher empfehlenswert.

Die jungen Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit vier Stationen. Zum Auftakt wählen die Kinder zwischen Skifahren, Snowboarden oder Langlaufen – und starten nach einer kurzen Einführung direkt ins Schneevergnügen. Danach geht es rasant weiter: Mit Airboard, Zipfelbob oder Rutschteller sausen die Gruppen den Hang hinunter. Anschließend wartet ein weiteres Abenteuer auf Snow- und Skibikes, bevor der Tag mit Schneemannbauen, Schneeballrollen und kreativen Wintermomenten ausklingt. Mit Zustimmung der Begleitpersonen werden die schönsten Szenen für Social Media festgehalten. 

Für die optimale Betreuung ist gesorgt: Leihmaterial für alle Aktivitäten, Verpflegung vor Ort und die Anleitung durch erfahrene Skilehrer stehen bereit. Die Kinder benötigen lediglich wetterfeste Kleidung und – sofern vorhanden – einen eigenen Helm.

Mailand Cortina 2026: Eröffnung des Austria House

07.02.2026

Austria House in Cortina d'Ampezzo eröffnet (c) Lebensraum Tirol Gruppe Hetfleisch
Austria House in Cortina d'Ampezzo

Mit viel Sport-, Politik-, Wirtschaftsprominenz und ebenso viel Medienpräsenz wurde das Austria House des Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC) in Cortina d’Ampezzo feierlich eröffnet. Mit den Rückblicken von „Skikaiser“ Franz Klammer, der vor 50 Jahren seine „Goldene“ am Innsbrucker Patscherkofel gewann, war auch der Start im Austria House in Cortina von Tiroler Olympiamomenten geprägt.

Gerade hatte Franz Klammer sein legendäres Olympiagold von 1976 in Innsbruck gefeiert – schon stand er mit vielen anderen Sportgrößen Österreichs auf der Bühne des am Freitag eröffneten Austria House. Mit persönlichen Erinnerungen begeisterte er die vielen prominenten Premierengäste. „Das war der wichtigste Sieg, den ich in meinem Leben gefeiert habe und der hat auch mein Leben verändert. Olympische Spiele haben immer ihren Reiz. Speziell, weil die Sportler die Nation vertreten. Man ist stolz auf die österreichischen Sportler und ich glaube, von dem lebt Olympia“, so Klammer, der damit eine Brücke von Generation zu Generation und von Innsbruck nach Cortina schlug.