Meistertitel! Red Bulls sind Champion der win2day ICE Hockey League

12.04.2022

Meisterjubel (c) GEPA pictures Eisner
Meisterjubel

Der EC Red Bull Salzburg gewann auch das vierte Playoff-Finalspiel der win2day ICE Hockey League gegen Hydro Fehérvár AV19 auswärts mit 3:1 und ist damit neuer Champion der ICE Hockey League. Die Red Bulls haben damit das komplette Playoff ohne Niederlage (!) bestritten und holen sich zum insgesamt siebenten Mal den Titel. Auch im vierten Finalspiel mussten sich die Red Bulls in Ungarn wieder gegen einen ebenbürtigen Gegner durchsetzen, haben aber am Ende die Nerven behalten und holen den Titel damit nach sechs Jahren wieder nach Salzburg.

Das vierte Finalspiel sah in der aufgeheizten ungarischen Heim-Atmosphäre zu Beginn richtig starke Hausherren, die früh zu echten Chancen kamen. Der Führungstreffer durch Balint Magosi (8.) aus dem halbhohen Slot kam nicht unverdient. Die Red Bulls erwehrten sich vieler weiterer Top-Chancen der Hausherren, die v.a. vom starken Goalie Atte Tolvanen vereitelt wurden. In der 16. Minute aber nutzte Thomas Raffl eine der wenigen Salzburger Möglichkeiten und netzte direkt vorm Tor (16.) zum Ausgleich ein. Im zweiten Durchgang fanden die Red Bulls nach und nach zu ihrem Spiel zurück, wirkten in der Defensive wieder geordnet und wurden nach vorn gegen nun zum Teil fahrig wirkende Ungarn zwingender. Erneut Thomas Raffl traf in der 33. Minute zur 2:1-Führung und bezwang dabei Fehérvárs Torhüter Rasmus Tirronen mit einem unglaublichen Trick, er traf dabei mit dem Puck per Rückhand durch die Beine ins Tor. Nach 40 Minuten führten die Red Bulls – u.a. auch nach 25 Sekunden in 3:5-Unterzahl – nach einem starken zweiten Drittel, in dem sie den Ungarn den Wind aus den Segeln genommen haben, mit 2:1. Im Schlussdrittel hatten die Salzburger anfangs die Kontrolle, doch die Ungarn setzten alles auf eine Karte und drückten in den letzten zehn Minuten nochmal mächtig aufs Gas. Die Red Bulls verteidigten aber souverän – auch mit einem neuerlich herausragenden Atte Tolvanen im Tor – und TJ Brennan besiegelte schließlich den Erfolg mit dem Treffer ins leere Tor der Hausherren (59.). 

Für Matt McIlvane ist es nach einer herausragenden Saison der erste Titelgewinn als Head Coach in einer Profiliga. Torhüter Atte Tolvanen wurde als Playoff-MVP ausgezeichnet und die Red Bulls bleiben mit sieben Titeln die erfolgreichste Mannschaft seit Gründung der internationalen ICE Hockey League im Jahr 2003.

Die Meisterfeier findet am Donnerstag in Salzburg statt, Details folgen.

win2dayICE Hockey League | Playoff-Finale | Spiel 4

Hydro Fehérvár AV19 – EC Red Bull Salzburg 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)

 

Tore:

1:0 | 07:29 | Balint Magosi

1:1 | 15:01 | Thomas Raffl

1:2 | 32:14 | Thomas Raffl

1:3 | 58:48 | TJ Brennan | EN

 

Zuschauer: 3.260

PlayoffFinale | Red Bulls vs. Hydro Fehérvár AV19 | Ergebnisse

1 | Di, 05.04.22 | EC Red Bull Salzburg - Hydro Fehérvár AV19 | 2:1 (1:1, 0:0, 0:0) 2OT

2 | Do, 07.04.22 | Hydro Fehérvár AV19 - EC Red Bull Salzburg | 3:5 (1:1, 1:2, 1:2)

3 | Sa, 09.04.22 | EC Red Bull Salzburg - Hydro Fehérvár AV19 | 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)

4 | Mo, 11.04.22 | Hydro Fehérvár AV19 - EC Red Bull Salzburg | 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)

 

Lavanttal Rallye: Neubauer verpasst im Schnee den Sieg

11.04.2022

Neubauer Lavanttalrallye (c) Fessl
Falsche Reifenwahl kostet Sieg

Die Lavanttal Rallye 2022 hatte mit der kürzlichen Rebenland Rallye einiges gemeinsam. Sie wurde von zwei Namen dominiert und sie hatte am Ende denselben Sieger. Simon Wagner (Skoda Fabia Rally2) setzte sich auch in Wolfsberg gegen Hermann Neubauer (Ford Fiesta Rally2) durch.

Von der Dramaturgie her konnte die Kärntner Version, die in der Südsteiermark sogar noch übertrumpfen. Denn dass Simon Wagner neuerlich ganz oben steht, hat er sich durch einen fahrerischen, aber vor allem auch mentalen Kraftakt erarbeitet.

Selbst als Hermann Neubauer nach Ende des ersten Tages mit vier SP-Bestzeiten und 24 Sekunden Vorsprung auf Wagner schon mit seinem dritten Lavanttal-Sieg zumindest spekulieren durfte, ließ sich der Skoda-Pilot nicht aus der Ruhe bringen, verließ sich auf seine Stärken im angekündigten Regen des zweiten Tages. Dass diese Rechnung jedoch so perfekt aufging, dass Wagner den gesamten Rückstand schon nach den ersten zwei Samstag-Prüfungen egalisieren, ja sogar in einen Vorsprung umwandeln konnte, war nicht nur der unbestrittenen Klasse des Staatsmeisters geschuldet, sondern auch der Tatsache, dass Neubauer in der Reifenwahl keine glückliche Hand hatte.

Formula 1 GP Australien: 240. Sieg der Scuderia Ferrari

10.04.2022

Leclerc Australian GP (c) Scuderia Ferrari
Leclerc Australian GP

In der Formel 1 ist Charles Leclerc auch beim Großen Preis von Australien das Maß der Dinge. Weltmeister Max Verstappen schreibt nacht einem Defekt  an seinem Boliden wieder einen Nuller. Auch Sebastian Vettel sieht die Zielflagge nicht.

Die Scuderia Ferrari hat zum zehnten Mal den Großen Preis von Australien gewonnen. Charles Leclerc vertrat die Marke aus Maranello auf der obersten Stufe des Podiums und holte seinen zweiten Saisonsieg, seinen vierten mit Ferrari, und zog so mit  Eddie Irvine, Clay Regazzoni und John Surtees gleich.

Leclerc führte alle 58 Runden im Albert Park an, fuhr auch die schnellste Runde des Rennens. Es war der 240. Sieg der Scuderia Ferrari. Das einzige Bedauern der Roten war an diesem Tag der Ausfall von Carlos Sainz in Runde 2, nachdem er nach einem schwierigen Start vom neunten Startplatz in Kurve 11 von der Strecke abgekommen war.

Trotzdem hat Ferrari nur einen Punkt auf das zweitplatzierte Team in der Meisterschaft verloren, das beide Autos ans Ziel brachte. Es hat sich um acht weitere auf das Team geschoben, das in dieser ersten Saisonhälfte das schnellere Auto hatte, aber heute nur ein Auto ins Ziel brachte.

 

Der FC Red Bull Salzburg bei heimstarken Kärntnern

09.04.2022

Matthias Jaissle (c) Jasmin Walter FC RBS via Getty Images
Matthias Jaissle

Der FC Red Bull Salzburg trifft am kommenden Sonntag, den 10. April 2022 ab 14:30 Uhr im Wörthersee Stadion auf den Aufsteiger SK Austria Klagenfurt. Die Kärntner sind bisher das einzige Team, das den Roten Bullen in der laufenden Meisterschaft eine Niederlage zufügen konnte. Geleitet wird das Spiel von Schiedsrichter Harald Lechner.

Der FC Red Bull Salzburg gewann in der laufenden Saison 20 derersten 25 Spiele – in der Bundesliga-Historie holte kein Team mehr Siege. Salzburg gelang dies zum dritten Mal (2018/19, 2020/21) – so häufig wie keinem anderen Klub.

Ulmer & Co. verloren nur eines der ersten 25 Bundesliga-Spiele. Das gelang in der Drei-Punkte-Ära zuvor nur den Salzburgern selbst (2017/18 & 2018/19) sowie Sturm Graz (1997/98).

Die Roten Bullen erzielten acht Tore in der Nachspielzeit (nach der 90. Minute) – so viele wie kein anderes Team. Diese acht Tore sind 29 Prozent der insgesamt erzielten Treffer aller zwölf Mannschaften in dieser Bundesliga-Saison. 

Dem FC Red Bull Salzburg gelangen neun Tore von außerhalb des Strafraums – so viele wie keiner anderen Mannschaft in dieser Meisterschaft. 

HERMANN NEUBAUER: WIEDERGUTMACHUNG BEI DER LAVANTTAL RALLYE

07.04.2022

Neubauer Lavanttalrallye 2022 (c) Fessl
Lavanttalrallye 2022

Nach dem Ausfall beim Saisonauftakt steht für den Lungauer jetzt der Ralley-Klassiker in Kärnten am Programm. Hermann Neubauer & Co Ursula Mayrhofer sind voll motiviert und wollen den Sieg. Die Ursache für den Ausfall im Rebenland wurde gefunden, ein Zulieferteil versagte

Das wichtigste nach dem moralisch schwer zu verdauenden Ausfall im Rebenland war für Hermann Neubauer die Tatsache, dass niemand im Team einen Fehler begangen hatte: Ein Zulieferteil am Motor des Ford Fiesta Rally2 hatte versagt, und ausgerechnet beim finalen Angriff auf den Sieg für ein jähes Ende aller Ambitionen gesorgt. 

„Das passiert wirklich sehr, sehr selten, denn die Teilequalität bei Ford ist in all den Jahren, die ich nun dort fahre, immer herausragend gewesen“, so Hermann Neubauer, für den das Thema mit dieser Erkenntnis abgehakt war: „Da steckt niemand drin, da können wir auch keine Abläufe optimieren, das ist schlicht und ergreifend Pech und passiert sehr wahrscheinlich nicht gleich noch einmal.“