„KÖRPERWELTEN – Am Puls der Zeit“ im Messezentrum

20.01.2021

Körperwelten (c) Gunther von Hagens
Körperwelten (c) Gunther von Hagens

Der Corona-Lockdowns hat auch in der bekannten Anatomie-Ausstellung am 26. Dezember 2020 nach nur neun Öffnungstagen vorübergehend das Licht abgedrechtschließen. Ab Montag, 8. Februar 2021 sollen die Tore für Besucher wieder täglich offenstehen. Die Ausstellungszeit, die ursprünglich bis 7. März geplant war, wird bis zum 25. April 2021 verlängert.

Die Anatomieschau leistet gerade in der aktuellen Zeit einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis des eigenen Körpers, seiner Zerbrechlichkeit, aber auch seiner unglaublichen Widerstandskraft. Speziell für Familien bietet die Ausstellung mit faszinierenden Plastinaten einen Lichtblick, den eigenen vier Wänden zu entfliehen und dabei Spannendes über die menschliche Anatomie zu erfahren. 

Unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln können sich Besucher auf eine faszinierende Reise ins Innere des menschlichen Körpers begeben. Aufgrund der allgemeinen Bestimmungen im Zuge der CoronaPandemie herrscht in der Ausstellung Maskenpflicht. 

 

 

 

Salzburger Luft so gut wie seit 30 Jahren nicht mehr

08.01.2021

Luftmessstation Zederhaus (c) Land Salzburg Franz Neumayr
Luftmessstation Zederhaus

Das Corona-Virus hat das Jahr 2020 bestimmt, viele Dinge beeinflusst, die meisten davon negativ. Einen positiven Einfluss jedoch hatten die Maßnahmen gegen die Pandemie auf die Luftgüte: Die Luftqualität hat sich in Salzburg über viele Monate hinweg, so auch im Dezember, deutlich verbessert. Beim Stickstoffdioxid (NO2) wurden im letzten Monat des Jahres 2020 die niedrigsten Mittelwerte seit mehr als 30 Jahre gemessen.

„Das ist eindeutig eine Auswirkung der Beschränkungsmaßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie“, erklärt Alexander Kranabetter, Leiter des Referats Immissionsschutz des Landes. Der Rückgang beim Stickstoffdioxid lag an den verkehrsnahen Messstellen gegenüber dem Dezember 2019 bei rund 25 Prozent.

Feinstaubwerte auf Vorjahrs-Niveau

Die Feinstaubwerte im Dezember hingegen lagen auf dem Niveau des Vorjahres. Neben dem Straßenverkehr beeinflusst der Hausbrand und vor allem die Meteorologie diese Werte. Die Tagesgrenze für Feinstaub wurde im Dezember an einem einzigen Tag in Tamsweg mit 51 Mikrogramm pro Kubikmeter knapp überschritten. „Im Lungau gab es um den 22. Dezember Dauerfrost, es wurde also mehr geheizt. Dazu kam eine Inversionswetterlage, und es gab kaum Wind. Dadurch konnte sich der Feinstaub in der bodennahen Luftschicht anreichern. In Tamsweg wurde der Grenzwert überschritten, an der Messstelle in Zederhaus lag er knapp darunter“, so Kranabetter über die Gründe und Details.

Steuersparen gewusst wie

04.01.2021

Alle Jahre wieder, der Kampf ums liebe Geld mit dem Finanzamt: Das bewährte SteuerSparBuch aus dem Linde-Verlag bietet dazu einen unverzichtbarenen Wegweiser durch den Finanzamtsdschungel. Der große Vorteil: Er ist auch für Laien leicht verständlichen. Jetzt ist die neue Ausgabe erschienen.

Ob angestellt oder selbständig: Jeder will Steuern sparen.

Doch das Steuerrecht ist ein Dschungel, den der Laie kaum durchblickt. Verständlich und praxisnah aufbereitet, enthält auch das SteuerSparBuch 2020/2021 wieder alles Wissenswerte über Freibeträge und Absetzbeträge, Lohnsteuerbegünstigungen, Sozialversicherung, Einkommen- und Umsatzsteuer, Gewinnermittlung für Selbständige (Freiberufler, Gewerbetreibende, Vermieter, Lohnsteuerzahler mit Nebenjobs) sowie Hinweise für steueroptimales Verhalten.

 

Die Geschichte vom bösen Wolf im SalzburgerLand

15.12.2020

Wolf (c) Ralph Frank.jpg (1700x1132)
Wolf entkommt der Todesstrafe

Kasperl und Krokodil – das war einmal. Kasperltheater um den Wolf, das ist die Gegenwart von Politik, Tierschützern und Landesverwaltungsgericht. Erst wurde der "Problemwolf" per Bescheid der Behörde zum Abschuss frei gegeben. Jetzt ist offenbar Weihnachtsamnestie angesagt. Das Landesverwaltungsgericht sorgt unerwartet für ein tierisches happy end: Der böse Wolf darf nun plötzlich doch wieder nicht abgeknallt werden.

 

 

Ein ganz ein Böser soll er sein, der Vierbeiner auf der Tofernalm im Großarltal. Seit dem Sommer 2019 soll er 24 Schafe, drei Rinder und weitere ungezählte Nutztiere auf dem Gewissen haben. Na Prost und Mahlzeit kann man da nur sagen! Politik und Bauernschaft waren sich daraufhin schnell einig und wollten den Wolf abknallen lassen. In der aktuellen Presseaussendung der Landes ist das freilich merkbar feiner formuliert:

„Das Tier wurde daher auf Basis des Salzburger Wolfsmanagementplans als Problemwolf eingestuft, die Agrargemeinschaft stellte den Antrag auf Entnahme.“

Eiertanz um den Wolfspelz quasi: 

„Routerzwang“: Salzburg AG verspricht EU-Recht umzusetzen

21.10.2020

Es ist noch immer ein leidiges Thema in Österreich – der „Routerzwang“. Viele Kabelnetzbetreiber beglücken ihre Kunden nach wie vor mit einem Zwangsrouter.  Das Internet läuft also nur mit dem vom Netzbetreiber mitgelieferten Modem.

Das ist gerade mal so, als würde das Wasserwerk den Kunden vorschreiben, welche Amatur sie am eigenen Waschbecken verwenden dürfen. Geht gar nicht - sagt nicht nur der Hausverstand, sondern auch das EU-Recht. „Netzneutralitätsverordnung“ lautet das rechtliche Zauberwort. 

Auch bei der SalzburgAG kommt man als cablelink-Kunde am Zwangsrouter derzeit noch immer nicht vorbei. So ist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Stand April 2016) normiert:Der Kunde darf lediglich Endgeräte benutzen, die den von der Salzburg AG angezeigten Schnittstellen entsprechen und für den Betrieb freigegeben wurden und keine Störungen im Netz der Salzburg AG oder in anderen Netzen verursachen können“ (vgl. Pkt 6.6).