Red Bull Hangar-7: Premiere für neue Musik-Eventserie

05.06.2026

SUNSET (c) Leo Rosas Red Bull Content Pool
SUNSET

Music – Art – Cuisine – Aviation. Perfectly served. Unter diesem Motto verwandelte die neue Musik-Eventserie „SUNSET“ den Red Bull Hangar-7 jetzt erstmals in eine beeindruckende Bühne für elektronische Musik. Der bekannte Dreiklang Kunst, Kulinarik und Fliegerei wurde um die vierte Dimension „Musik“ erweitert – und in spektakulärer Kulisse in Szene gesetzt. Niemand Geringerer als Shootingstar BUNT. begeisterte als Main Act an den Turntables. Zuvor hatten nimino DJ set und Slashy Disco die Stimmung unter den rund 1.200 Gästen aufgeheizt.

Als die Sonne über Salzburg unterging, verwandelte sich der Red Bull Hangar-7 erstmals in eine Bühne für elektronische Musik. Mit SUNSET Vol. 1 startete eine neue Eventserie, die Musik, Architektur und Kulinarik zu einer atmosphärischen Gesamtinszenierung verbindet. Zwischen historischen Flugzeugen und einer beeindruckenden Bühnenkonstruktion entwickelte sich unter der markanten Glaskuppel Schritt für Schritt eine besondere Stimmung – zunächst entspannt und flanierend, später zunehmend energetisch.

DER RED BULL HANGAR-7 ALS IMMERSIVE BÜHNE

Ein zentrales Element der Inszenierung war der eigens für die Veranstaltung entwickelte Screen-Loop im Zentrum des Hangars. Die kreisförmige Installation in Glasoptik – unterhalb der ikonischen Threesixty Bar und über der Hauptbühne „schwebend“ – wurde als digitales Raumobjekt inszeniert. Im Verlauf des Abends wandelte sich der Loop mehrfach: von einer subtilen Spiegelung der Architektur im warmen Licht der Dämmerung über atmosphärische Übergänge bis hin zu kuratierten Showlicht-Effekten der DJ Sets. Das Spiel aus Licht, Reflektionen und Projektionen erzeugte eine faszinierende Wirkung, die das Publikum aus unterschiedlichen Perspektiven erleben konnte.

VON HOUSE-VIBES ZU EUPHORISCHEM ELECTRONIC-SOUND

Den musikalischen Auftakt gestaltete Slashy Disco, der als Local Hero und österreichischer EDM-Pionier mit seinem charakteristischen Mix aus Disco-Klassikern und modernem House sofort Bewegung auf die Fläche brachte. Sein Sound verbindet nostalgische Grooves mit frischer Clubenergie – ein „auditiver Cocktail“, der perfekt zum sommerlichen Auftakt der neuen Reihe passte.

Im Anschluss übernahm nimino DJ set, der mit seinem unverwechselbaren Sound derzeit weltweit eine neue Generation elektronischer Musik prägt. Der Brite bewegt sich mühelos zwischen House, UK Garage und Hip- Hop-Elementen. Spätestens seit seinem viralen Hit „I Only Smoke When I Drink“ mit über 200 Millionen Streams zählt nimino DJ set zu den gefragtesten Electronic-Newcomern. Seine genreübergreifenden Sounds bewegen sich zwischen euphorischer Leichtigkeit und introspektiver Tiefe und bildeten die perfekte Brücke zum Main Act des Abends.

Mit BUNT. betrat schließlich einer der aktuell spannendsten Namen der internationalen Electronic-Szene die Bühne. Der Künstler hat sich mit seinem melodischen Sound und energiegeladenen Live-Performances international etabliert. Statt hinter einem klassischen DJ-Setup zu bleiben, spielt er häufig „in the round“, mitten im Publikum und ohne Distanz zur Crowd. Auch im Red Bull Hangar-7 übertrug sich diese unmittelbare Energie schnell auf den gesamten Raum – und verwandelte den Hangar endgültig in eine vibrierende Konzertlocation.

KULINARIK ALS TEIL DES ERLEBNISSES

Wie in der Musik wird auch in der Kulinarik das Handwerk zur Kunstform, und so blieb der Abend dem Anspruch des Hauses in jeder Hinsicht treu. An vier Food Stations schufen Executive Chef Martin Klein und das Ikarus Team raffinierte Genussmomente. Begleitet wurde das Angebot von einer Auswahl an erfrischenden Drinks. Statt klassischer Menüfolge setzte das Konzept bewusst auf flexible kulinarische Highlights, die sich nahtlos in den Ablauf des Abends einfügten – ins Detail durchdacht, präzise umgesetzt und dem Motto des Abends entsprechend in jeder Hinsicht „perfectly served“.

 

Salzburger Pfingstfestspiele 2026: Mit knapp 12.000 Besuchern fast ausverkauft

26.05.2026

Die kleine Meerjungfrau Hamburg Ballett (c) Kiran West
Die kleine Meerjungfrau Hamburg Ballett

„Bon Voyage!“ hieß es bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2026, die mit einer Auslastung von 99 Prozent am Montag ihren Abschluss fanden. Rund 11.860 Gäste haben die heurigen Pfingstfestspiele besucht. Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Italien, USA, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Ungarn und Japan waren die zehn zahlenmäßig am stärksten vertretenen von insgesamt 48 Nationen. 83 Journalisten, die Beiträge für Medien in 15 Ländern verfassen, waren bei den diesjährigen Pfingstfestspielen akkreditiert. Diese kamen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Italien, Frankreich, den Niederlanden, Ungarn, Tschechien, Lettland, der Slowakei, dem Vereinigten Königreich, Nord- und Südamerika sowie aus Japan. 

Im Sommer wird das Dramma giocoso Il viaggio a Reims am 5. August wiederaufgenommen. Weitere Vorstellungen finden am 8., 11., 13. und 16. August im Haus für Mozart statt. Nach der Galavorstellung am 8. August wird Cecilia Bartoli mit einem Galadinner in der Residenz zu Salzburg geehrt.

 

Fest>Spiel>Nächte: Salzburger Festspiele gehen mit Sponsor in die Verlängerung

06.05.2026

Siemens Fest>Spiel>Nächte am Kapitelplatz in Salzburg (c) Andreas Kolarik
Fest>Spiel>Nächte am Kapitelplatz

Siemens setzt die langjährige Partnerschaft mit den Salzburger Festspielen um weitere fünf Jahre fort und bleibt weiterhin einer der Hauptsponsoren des weltberühmten Kulturfestivals. Die Zusammenarbeit begann 1995 als Projektpartnerschaft für eine Opernproduktion der Salzburger Festspiele und wurde seither kontinuierlich ausgebaut. Damit gehen auch die beliebten Fest>Spiel>Nächte am Kapitelplatz in die Verlängerung.

Im Rahmen der Partnerschaft bringt Siemens innovative technologische Lösungen in die Welt der Kunst ein. Ein Highlight ist die „Sound of Silence“-Simulation, die mithilfe von Simcenter Digital Twin den Akustikcharakter der Festspielhäuser digital repliziert und optimiert – ein Projekt, das auch international Beachtung gefunden hat, darunter in der New York Times.

 

Salzburger Festspiele: Festspielarchiv online zugänglich

30.04.2026

3D-Modell Kostüm Rosenkavalier (c) ASF Simon Hochleitner
3D-Modell Kostüm Rosenkavalier

Seit der Neueröffnung des Festspielarchivs in der Villa Riedenburg im Februar 2024 war das Archiv-Team mit einem ersten umfangreichen Digitalisierungsprojekt befasst. Dieses kommt nun zum Abschluss. Die nunmehr digital vorliegenden Programmhefte, Plakate, Kostümentwürfe und 3D-Kostümmodelle werden über einen Online-Katalog einsehbar gemacht und in der Folge zudem über die Plattform „Kulturpool“ (www.kulturpool.at) bereitgestellt.

Eigenpublikationen 1920–2025

Den größten Teil des Projekts machen die gedruckten Eigenpublikationen der Salzburger Festspiele aus. Neben sämtlichen Programmheften zu insgesamt über 6.400 Produktionen umfasst diese Materialgruppe zudem gebundene Jahresprogramme, Handzettel sowie Sonderpublikationen wie Ausstellungskataloge, Festreden und Almanache. Insgesamt 9.096 Publikationen mit einem Umfang von 249.105 Seiten mussten manuell katalogisiert werden, bevor sie an CCS Content Conversion Specialists GmbH, einem international führenden Experten für Retro-Digitalisierung, übergeben wurden.

Austro-Hit „Schifoan“ feiert 50-jähriges Jubiläum

01.04.2026

Wolfgang Ambros LiVE (c) Oberhauser
Wolfgang Ambros LiVE

Was 1976 mit einem Austropop-Lied über Freitagabend, Schi auf dem Dach und der Fahrt nach Zell am See begann, ist heute eine der bekanntesten Wintersport-Hymnen Österreichs. Auf der Schmittenhöhe in Zell am See wurde jetzt das 50-jährige Jubiläum von Wolfgang Ambros' Hit „Schifoan" gebührend gefeiert.

Die Band WIR4plusEINS und Wolfgang Ambros verwandelten auf der Open-Air-Bühne die Bergkulisse in ein Meer aus Emotionen und Erinnerungen.

„Wolfgang und wir stehen seit Jahren immer wieder gemeinsam auf der Bühne, aber ein Jubiläum wie dieses, hier oben auf der Schmittenhöhe, mit dieser Energie und dieser Stimmung im Publikum, das ist etwas, das man so nicht planen kann", so Ulli Bäer von WIR4.

Für Ambros selbst war der Abend mehr als ein Konzert: „Fünfzig Jahre und das Lied begeistert immer noch wie am ersten Tag. Das zeigt auch, dass die Freude am ‚Schifoan‘ bei uns einfach zeitlos ist. Wenn ich auf der Bühne stehe und in die Gesichter schaue und spüre, was dieses Lied den Menschen bedeutet, geht mir das jedes Mal aufs Neue unter die Haut".